Core Content
Unsere längeren Erklärvideos sind unser Kerninhalt und dienen als wichtigster Conversion-Punkt in unseren Funnels. Gleichzeitig sind diese Videos das Instrument unserer Mission: Als kostenlose, hochwertige Bildungsangebote geben sie jedem die Möglichkeit, auf spannende und unterhaltsame Weise etwas über die Geisteswissenschaften zu lernen.
Ideen
25–35 Minuten
Dieses Format bietet eine animierte und ausführliche Erläuterung eines spezifischen Gedankens oder eines philosophischen Begriffs. Ziel ist es, komplexe Theorien anschaulich und tiefgehend zu vermitteln, wie etwa in den Beiträgen „Eros | Sokrates’ Philosophie der Liebe erklärt“ oder „Death and Excess | Bataille‘s Theory of Religion explained“.
Analysen
25–35 Minuten
In diesem Format wird theoretisches Wissen direkt auf künstlerische Ausdrucksformen wie Videos, Filme, Malerei oder Literatur angewandt. (What Barbie tells us about the Future | Nick Land & Accellerationism)”; “The Secrets of Las Meninas | Decoding Velázquez with Lacan and Foucault”)
Stories
35–60 Minuten
In diesem Format präsentieren wir animierte Biografien bedeutender Denker sowie bekannte Anekdoten. Wir erzählen Geschichten, die untrennbar mit Theorie und Philosophie verwoben sind – von den klassischen platonischen Dialogen bis hin zu den berühmten Fallgeschichten Sigmund Freuds, wie etwa in der Episode „Schreber | infamous Schizo or Queer Icon?“.
Unser Ansatz besteht darin, provokante Titel und Inhalte zu wählen, diese jedoch völlig unabhängig von aktuellen Trends und Tagespolitik zu präsentieren. Wir beziehen in den Videos niemals direkt Stellung, sondern bewahren wissenschaftliche Neutralität und Distanz. So können wir eine Bibliothek mit zeitlosen Inhalten aufbauen, die unabhängig von den Höhen und Tiefen der Trends Klicks generieren. Darüber hinaus ermöglicht dieser nicht konfrontative Ansatz bestimmten Gruppen, sich mit den Inhalten auf eine Weise auseinanderzusetzen, die zur Selbstreflexion anregt, ohne sie durch antagonistische Sprache direkt zu verprellen. Bei der Auswahl der Themen berücksichtigen wir außerdem die folgenden Faktoren:
Evergreen-Inhalte
Ist das Thema wichtig für die Schule, wichtig für das Studium der Geisteswissenschaften an der Universität und/oder ist es einfach unverzichtbar für die Geisteswissenschaften im Allgemeinen?
Anschlusspunkte
Hat das Thema einen Bezugspunkt für mehrere oder, noch besser, alle Kunden-Personas, oder können wir es so präsentieren?
Wow-Effekt
Ermöglicht es uns, traditionelle Denkweisen oder Gemeinplätze plötzlich in einem ganz neuen Licht zu sehen und eine völlig ungewohnte Perspektive einzunehmen („Wow, so habe ich das noch nie gesehen!“)?
Bestehendes Wissen
Können die Themen weitgehend auf dem Wissen basieren, das bereits in unserem Netzwerk und innerhalb unserer eigenen Organisation verfügbar ist?
Themen, die diese Bedingungen erfüllen, sind unter anderem:
Ionische, klassische
und hellenistische Philosophie
Sokrates
469 v. Chr. – 399 v. Chr.
Dazu gehören die sokratischen Dialoge, platonische und neuplatonische Lehren, die Vorsokratiker, Fragen nach dem Wesen der Realität, Ethik, Erkenntnistheorie, die Frage nach dem guten Leben (Eudaimonia), die Frage nach der Liebe und all die lustigen, absurden und skandalösen Ereignisse und Mythen rund um Sokrates und die anderen oben genannten Persönlichkeiten.
Aufklärung und Deutscher Idealismus
G.W.F. Hegel
1770-1831
Dazu gehören Kant und Hegel, aber auch Fichte und Schelling sowie ihre Vorgänger Descartes und Hume, die sich mit Fragen der Erkenntnistheorie, Ästhetik, Ethik, dem (transzendentalen) „Ich“ und der Geschichte befassten. Dazu gehören auch Denker des Gesellschaftsvertrags und der politischen Theorie wie Rousseau, Locke und Hobbes.
Psychoanalyse
Sigmund Freud
1856-1939
Neben Freuds Theorien umfasst dies auch die Geschichte ihrer Entwicklung, von unmenschlichen „Irrenanstalten“ über Charcots Hypnose bis hin zu Freuds Couch und seine Selbstanalyse. Die verschiedenen Fallgeschichten einzelner Patienten, die immens einflussreich und nicht zuletzt äußerst spannend waren. Das zeigt sich in Träumen, Versprechern und Witzen, vor allem aber in den verschiedenen klinischen Symptomen, deren Struktur eine unglaubliche Anzahl spannender Geschichten verbirgt. Die Theorie und Praxis der Psychoanalyse, die bis heute einen extremen Einfluss hat (zum Beispiel als Grundlage für Judith Butlers Gender-Theorie oder in der Film- und Literaturwissenschaft), bietet viele Ansätze für Fragen nach dem Wesen des Selbst und seiner Ontogenese, lässt sich aber auch hervorragend auf die Kunst anwenden.
Strukturalismus und Post-strukturalismus.
Jacques Lacan
1901-1981
Dazu gehören Linguisten wie De Saussure (Vater der modernen Linguistik) und poststrukturalistische Denker wie Lacan und Derrida, George Bataille, Deleuze und Guattari sowie wichtige Vorläufer des Existentialismus und der Phänomenologie wie Heidegger, Husserl und Sartre. Hier finden Sie nicht nur eine riesige Fundgrube an spannenden Kommentaren zu Kunst und Film und faszinierenden Einblicken in Anthropologie, Sexualität und die Grundlagen der Queer Studies, sondern auch eine Fülle von witzigen und manchmal düsteren Anekdoten.
Hier ist eine Liste mit ersten Ideen für Videos. Das Verfassen des Drehbuchs und die Recherche zu diesen Ideen werden dadurch erleichtert, dass wir sie nicht selbst interpretieren müssen. Zu jedem Thema wählen wir immer eine Primärquelle (z. B. einen Vortrag oder ein wichtiges Werk der Sekundärliteratur) aus, deren Interpretation eines bestimmten Themas als Leitfaden für unsere Recherche dient. Dabei hoffen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit den Autoren solcher Werke, die uns als Berater mit minimalem Aufwand ihrerseits unterstützen werden.